Termine

Vorbereitung (digital): 9.10.25 (19.00-21.00 Uhr) - Achtung, vor Vorlesungsbeginn!

7.-8.11.25 und 23.-24.1.26 in Präsenz

Als Übung (2 LP) oder als Seminar im MThSt-Wahlmodul (6 LP) belegbar

Inhalt

In der Antike war Gender eine zentrale Kategorie zur Deutung von Wirklichkeit. Geschlechterbewusste Exegese hat das Ziel herauszuarbeiten, wie das Verhältnis der Geschlechter in biblischen Texten zu verstehen ist. Sie richtet den Blick auf die Rollen, die weiblichen und männlichen Figuren zugewiesen werden, auf die Darstellung von Körpern und Fragen des Zusammenlebens. Genderfragen werden insofern auch als Querschnittdimension der Beschäftigung mit allen Texten des Neuen Testaments verstanden. In der Lehrveranstaltung geht es im ersten Teil darum, exegetische Zugänge kennenzulernen: Feministische und männlichkeitskritische Exegese, queere Ansätze und als wichtiges Analysemodell: Intersektionalität. Im zweiten Teil wird die Passionserzählung im Markusevangelium mit Hilfe unterschiedlicher Zugänge exegetisch bearbeitet.

Literatur

Finsterbusch, Karin / Kraus, Wolfgang / Rösel, Martin (Hrsg.). 2025. Update Exegese 2.3: Grundfragen gegenwärtiger biblischer Frauen- und Geschlechterforschung. Leipzig: EVA. 

Luther, Susanne / Strecker, Christian / Vogel, Manuel (Hrsg.). 2022. Gender, Feminismus und Queer. ZNT 49. 

Janssen, Claudia. 2020. Art.: Gender (NT), in: Wissenschaftliches Bibellexikon (WiBiLex) https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/48903/

Als Übung:

Voraussetzung: Griechisch-Kenntnisse sind erwünscht.

Anforderung: Freude an theoretischen Diskussionen über Genderfragen

 

Als Wahlmodul im MThSt:

Voraussetzung: Basismodul Exegese

Anforderungen: Freude an theoretischen Diskussionen über Genderfragen. Teilnahme an einer digital-asynchronen Vorlesung mit Modulabschluss (Ausarbeitung nach Absprache)