Eine Einladung in einen Kurs und eine Atmosphäre, die wir auch inhaltlich gemeinsam gestalten und auf den Linien und Wellen von Kultur - Natur, Körper - Geist, Spiritualität - Lebendigkeit - Heilung verläuft. Vom Körper und Gefühl aus wahrnehmen lernen, das steigern und von dort aus wissenschaftlich grundiert, anders denken, sehen, lernen, lesen, sprechen, zurückkehren ins Eigenempfinden und in den Eigenwillen im Sinne einer Spiritualitätstheorie/ Aszetik als Spielpraxis verkörperten Lernens und Lebens.
- Trainer/in: Andreas Harth
In der Übung lernen Sie das Verfahren der Integrativen Seelsorge kennen. Wir wollen dazu poimenischen Kernfragen nachgehen: was ist die Seele? Wie können wir für sie sorgen? Was ist Heil und Heilung in diesem Zusammenhang? Was ist der Mensch in der Seelsorge? Wie können wir Seelsorge wissenschaftstheoretisch fundiert betreiben?
Dazu werden in enger Theorie-Praxisverschränkung Kernkonzepte und Modelle der Integrativen Seelsorge gelehrt und angewandt, die in Theorie und Praxis vertieftes Grundwissen für die Seelsorge vermitteln möchten.
Literatur: Download unter: https://www.eva-leipzig.de/de/integrative-seelsorge-2
- Trainer/in: Andrea Gorres
- Trainer/in: Lea Handschuh
- Trainer/in: Konstanze Kemnitzer
INHALT: Predigten sind lebendige Ereignisse, keine Papier-Erzeugnisse! Zum Predigt-Erlebnis gehört der gesamte Gottesdienst. Deshalb werden
die im Homiletischen Pro-/Seminar entstehenden Predigten in den letzten Wochen des Sommersemesters an den Wochenenden in
Gemeindegottesdiensten und unter der Woche im Kontext der Hochschule gehalten.
- Trainer/in: Lea Handschuh
- Trainer/in: Konstanze Kemnitzer
INHALT: „Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da
sagen zu Zion: Dein Gott ist König!“ (Jes 52,7) Mit diesem arbeitsintensiven Pro-/Seminar wird eine persönliche Einführung in die methodisch
verantwortete Praxis der Predigt vermittelt und in die Grundlagen der Gottesdienstgestaltung eingeführt. Die Studierenden erarbeiten sich
die einzelnen Schritte der Predigt- und Gottesdienstvorbereitung anhand eines biblischen Predigttextes für den jeweils ausgewählten
Gemeindegottesdienst. Zusätzlich werden wesentliche Texte zur Theorie der Predigt und des Gottesdienstes besprochen. Verpflichtend zum
Pro-/Seminar gehört die Teilnahme an der Übung „Gottesdienstpraxis“ (siehe dort), bei der jede/r Teilnehmer/in Gottesdienste hält und die
Gottesdienste der anderen verbindlich mitfeiert und mitreflektiert.
- Trainer/in: Lea Handschuh
- Trainer/in: Konstanze Kemnitzer
INHALT: Die Vorlesung präsentiert eine Einführung in die Praktische Theologie im Spannungsfeld von religiöser Alltagsbedarfen, kirchlichen
Gegebenheiten und utopischen Handlungspraxen in der Imagination des Evangeliums, anhand einer Verdichtung der Grundgehalte, die in den
vergangenen Semestern in den Enführungsvorlesungen entfaltet wurden. Die Vorlesung fokussiert wichtige Weichenstellungen der Geschichte des
Faches Praktische Theologie und greift aktuelle gesellschaftlice Dynamiken sowie interdisziplinäre Vernetzungspotentiale auf. Damit eignet sich die
Vorlesung für alle, die das Fach im Überblick reflektieren wollen, sei es im Grund- oder Hauptstudium, in der Examensphase oder im Master of Theologica
Studies, sowie im Rahmen eigener Promotions- und Habilitationsprojekte.
- Trainer/in: Lea Handschuh
- Trainer/in: Konstanze Kemnitzer
Dieses Seminar ist für alle, die sich mit Praktischer Theologie befassen wollen oder auch müssen, unabhängig davon, wie weit sie im Studium damit schon vorangeschritten sind: Enthusiast*innen und Skeptiker*innen, alte Hasen und Neulinge, die sich fragen, was es mit diesem Fach eigentlich auf sich hat. Denn wir gönnen uns in diesem Kurs einen schrägen Blick auf Gegenstände, mit denen sich Praktische Theologie theoriebildend auseinandersetzt.
Genauer: Wir stellen uns erst mal dumm und tun so, als wüssten wir nicht, was da überhaupt vor sich geht, wenn etwa gepredigt oder gesegnet wird, getröstet oder bestattet, getauft oder gefeiert und welche Aktivitäten auch immer da vor sich gehen, wenn Menschen sich versammeln unter der Voraussetzung, dass sich dabei ‚Religion‘ ereignet.
Das heißt: Wir widmen uns der Sache ethnografisch und lernen, wie wir die konkreten Vollzüge, für die wir uns interessieren, teilnehmend beobachten und selbst-reflexiv analysieren. Das macht Spaß, weil es ein intellektuelles Abenteuer ist, das feinsinnige Beschreibungen von Religion hervorzubringen verspricht. Und es hilft uns, uns unserer Rollen – und Verstrickungen! – im Geschehen bewusst zu werden. Beides ist unabdingbar, um uns im jeweiligen Feld selbst professionell zu bewegen.
- Trainer/in: Katharina Krause